Eine Krippe aus dem Kinzigtal

Dieses Frühwerk der Gengenbacher Franziskanerin Schwester M. Immolata Veith wurde vor 1940 für eine Kirche im Kinzigtal (vermutlich in Harmersbach) im Mutterhaus gefertigt.

Dargestellt sind Maria und Josef mit dem Kind, umringt von einer Bauernfamilie. Die Köpfe und Hände der Figuren und das Kind sind aus Wachs handgeknetet, die Schuhe und Füße aus Holz handgeschnitzt.

Maria und Josef sind in kostbare Gewänder gehüllt, die erst in neuerer Zeit entstanden sind. Das Jesuskind ist in der segnenden (die Grußhand rechts ist zum Himmel angehoben) und gebenden Handhaltung (die Linke ist geöffnet, offen für alle Menschen) dargestellt.

Die Bauernfamilie ist im Heimatkrippenstil ausgestattet. So trägt die Bäuerin die typische Kinzigtäler Haartracht mit schwarzem Samtband und der Junge trägt das historische Kostüm der Gengenbacher Klepperlisbuben.

Wachskrippen gehören zu den ältesten Krippenformen. Als Produkt der Bienen und wegen seiner symbolischen, lichtspendenden Bedeutung war es schon immer ein ganz besonderes Material. Wachs eignet sich auf Grund seiner leichten Formbarkeit, der Transparenz und der Farbwirkung besonders gut für die Krippenherstellung. Die ihm eigene Glätte kann gerade bei Gesichtern eine realistische Wirkung und überirdische Lieblichkeit hervorrufen.

Die Kinzigtäler Krippe ist eine Leihgabe unseres Paramentenmuseums an den Gengenbacher Adventsweg und ist bis zum 6.1.2021 im Schaufenster des ehem. Schuhhauses Armbruster (Hauptstrasse 26) in Gengenbach ausgestellt.

 

Morgen stellen wir Ihnen hier kleine Tröster für die Seele vor: Wachsjesulein aus unserem Paramentenmuseum vor.

 

Pandemiebedingt ist unser Advents- und Weihnachtsweg ab sofort geschlossen! Wir bitten um Verständnis und wünschen Ihnen allen Gesundheit und Gottes Segen. Unsere Blogbeiträge mit den Stationen unseres Advents- und Weihnachtswegs erscheinen weiterhin täglich.

 


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