Kirchenkinder

Das Christkind als Einzelfigur, außerhalb einer kompletten Krippeninszenierung hat eine lange Tradition. Die, wegen ihrer Lebensgröße sogenannten „Kirchenkinder“ standen in echten Futterkrippen vor dem Altar, häufig auf Ähren gebettet (Jesus ist das Brot für die Welt). Wachskinder wurden in der Weihnachtszeit auf das Kelchtuch auf den Altar gelegt (Jesus ist Brot und Wein) und vom Priester in dessen Stola gewickelt. Beim alten Weihnachtsbrauch des „Kindleinwiegens“ wurden die Christkindpuppen in der Kirche, in Klöstern oder auch im privaten Kreis in der Krippe gewiegt und Lieder dazu gesungen.

Lasst uns das Kindlein wiegen
Lasst uns das Kindlein wiegen, das Herz zum Kripplein biegen,
lasst uns im Geist erfreuen, das Kindlein benedeien! O Jesulein süß, o Jesulein süß!

Lasst uns dem Kindlein singen, ihm unser Opfer bringen,
ihm alle Ehr beweisen mit Loben und mit Preisen! O Jesulein süß, o Jesulein süß!

Lasst uns sein Händ und Füssen, sein feurigs Herzlein grüssen und
es in Demut ehren als unsern Gott und Herren! O Jesulein süß, o Jesulein süß!


Ganz kleine Kindlein in Spanschachteln oder Nussschalen dienten als Andachtsbilder oder Reisebegleiter.

Einige besonders schöne Kirchenkinder sind als Leihgabe unseres Paramentenmuseums an den Gengenbacher Adventsweg bis zum 6.1.2021 in den Schaufenstern der Bäckerei Kölmel und des ehem. Schuhhauses Armbruster in der Hauptstrasse in Gengenbach ausgestellt.



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