LICHT IN WINTERLICHER ZEIT

Die Lourdes-Grotte des Mutterhauses der Franziskanerinnen in Gengenbach

geschrieben von Sabine Müller
(Geistliche Assistentin der Ordensleitung)

Kam mir gestern das Licht aus dem Inneren der Mutterhauskirche entgegen, so begegnete es mir heute Morgen wieder draußen in der Lourdes-Grotte, gegenüber dem Eingang zur Mutterhauskirche.

1858 erschien die Gottesmutter Maria dem Hirtenmädchen Bernadette in einer Felsenhöhle in Lourdes zum ersten Mal. Dieser ersten Begegnung folgten weitere und es entstand eine Bewegung, die bis heute fortdauert. Millionen Menschen pilgern nach Lourdes zu einem Ort des Gebetes und der Heilung. Sie kommen mit ihren körperlichen und seelischen Nöten, mit ihren Krankheiten und Sorgen, mit Bitten und auch mit Dank zu einer Grotte, in der damals auch eine Quelle entsprang – sie fließt bis heute.

Am 11. Februar feiert die Kirche den ‘Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes‘, der 1907 auf die ganze Kirche ausgedehnt wurde.

Gestern war das Licht im Innern der Kirche im Blick. Das Licht im Innern bleibt aber nicht innen, bleibt nicht für sich, sondern es tritt heraus, es verbreitet sich in die Welt. In diesem Licht wird deutlich: Gott wirkt mit Seinem Licht im Menschen und durch die Menschen und sucht immer wieder offene Herzen und Sinne, die Ihn wahrnehmen, die Ihm Wohnung geben, die Sein Licht in die Welt ausstrahlen, wo immer sie sind. Das Licht – die Grotte – die Begegnung wird zum Ausstrahlungsort in winterlicher Zeit.



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